PHOENIX FEUERLAUF
© jürgen müller-popken -  2012
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Der Vogel Phoenix Erzählvariante von Jürgen Müller-Popken
... als der Vogel spürte, dass die Zeit gekommen war, flog er des Abends hoch hinauf auf die Spitze des höchsten Berges. In der Dunkelheit setzte er sich nieder und wartete regungslos, den Schnabel leicht den Sternen zugewandt. In dieser hingebungsvollen Haltung erwartete er den Morgen. Als die Sonne aufging, breitete er seine goldenen Flügel weit aus. Das Licht der Sonne fing sich im Gold seiner weit ausgespannten Flügel und entzündete die Federn. Diese brannten sogleich lichterloh. der Vogel verbrannte zitternd in gleißendem Feuerwirbel, und als die Sonne am höchsten stand, lag nur ein Häufchen Asche noch auf dem Bergesgipfel. Doch nein, in der Asche lag ein goldenes Ei! Im Lauf des weiteren Tages sprang die Schale und gegen Abend schlüpfte ein Vogel. Er schüttelte sich, die Asche stob um Ihn herum und wie er seine Flügel entfaltete, war er so groß wie vordem der alte Phönix gewesen war. Wieder stand er einen Augenblick reglos, den Schnabel leicht zum Himmel gehoben. Dann stieg ein heller Schrei des Jubels aus seiner Kehle auf, er öffnete kraftvoll die Flügel und mit ungeheurer Energie schwang er sich leuchtend in die Höhe. Dann senkte er den Schnabel und schoss wie ein leuchtender Federball ins dunkle Tal hinunter. Wer dieses Schauspiel beobachten konnte, musste glauben, eine junge Sonne falle zur Erde. – Niemand weiß, wo sich der Phönix aufhält. Nur dort auf der Erde, wo die Finsternis zuweilen zu tief wird, haben Menschen immer wieder behauptet, sie hätten des Nachts einen feurigen Vogel über dem Land kreisen sehen ...             
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