PHOENIX FEUERLAUF
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Einfaches Erklärungsmodell
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Physikalische und Physische Erklärungen: Es gibt physikalische Erklärungen, denn natürlich waren Physiker, Biologen und andere Wissenschaftler neugierig, was es mit diesem Phänomen auf sich habe. – Seien wir ehrlich, die Erklärungen sind weder befriedigend, noch besonders hilfreich. Aber für den einen oder andern wirken sie vielleicht beruhigend. Also: Die Erklärung, welche noch irgendwie haltbar ist, so einfach wie möglich formuliert: Der lebendige Körper ist ein sich selbst regulierender Organismus. Ein grosser Teil der unter der Haut liegenden Masse besteht aus Flüssigkeit. Diese wird vom Körper ziemlich konstant bei ca 37º Celsius gehalten. Holzkohle ist ein schlechter Wärmeleiter, heisst, gibt die Wärme an andere Materialien relativ langsam ab, insbesondere an Gegenstände oder Materialien mit hoher Wärmekapazität und niedriger Wärmeleitfähigkeit wie etwa Wasser. Das Blut im Körper hat die Fähigkeit, Hitze, welche von der Körperoberfläche her den inneren Temperaturhaushalt des Körpers „bedroht“ abzuleiten und so den Körper „herunterzukühlen“, so dass die Körperoberfläche, wird sie nicht zu lange von der Hitze „penetriert“,  möglichst unter 100º gehalten wird. Die Glut erlischt kurzfristig, wenn Ihr der Sauerstoff entzogen wird. Durch den Wärmeaustausch der Glut mit dem Fuß fällt die Temperatur der Kohle kurzfristig unter den Flammpunkt. Die Verbrennung setzt auch nach Ende des Kontaktes nicht sofort wieder ein. (Wohlgemerkt, wir sprechen von Sekundenbruchteilen, über die Du, während Du übers Feuer gehst, lieber nicht nachdenken solltest, Du könntest sie sonst womöglich schnell überschreiten…). Wenn nun also der Fuss an jeder Berührungsstelle weniger als ½ Sekunde mit dem Brennstoff Holzkohle in Berührung ist, „scheint“ eine Verbrennung eben nicht stattzufinden. Deshalb ist die Art des Gehens ein wichtiger Faktor. Ist der Fuss und der Körper entspannt, kann der Fuss zügig abrollen. So dürfte jede Berührungsstelle für sich nur kurz in Kontakt mit der Glut kommen. Zugleich dürfte bei einer gelösten Gewichtsverteilung bei entspanntem Körper und Fuss auch das abgegebene Gewicht pro Berührungsstelle gut verteilt, also relativ gering sein. (Ein Faktor, welcher Kinder geradezu zu prädestinierten Feuerläufern macht.) So ist nämlich die Gefahr, dass sich z.B. Partikel in die Haut eindrücken nur gering. Solange also nach der Kontaktzeit an der Haut nichts „hängenbleibt“, was die Kontaktzeit an der einen oder anderen Stelle verlängern würde, ist die Verbrennungsgefahr eigentlich, unter oben beschriebenen Bedingungen, gebannt. (Ich habe an meinen eigenen Füssen gespürt, dass sie, wenn sie sich während des „Schreitvorganges“ vom Boden gelöst haben, einige sehr schnelle, kurze, kleine und effektive Schüttelbewegungen machen, da die Haut sehr wohl „selbst“ spürt, wo sie gereizt wird, so dass der Fuss – als ob er ein ganz eigenes Wesen wäre – versucht, „bedrohliche“ Partikel abzuwerfen, bevor er das nächste Mal wieder auftritt. Das kannst Du selbst beobachten, wenn Du barfuss über einen Kiesweg gehst. Der Fuss beginnt, eine ganze Salve von Selbstschutzbewegungen abzufeuern.) Allerdings rate ich Dir ab, einen ersten Feuerlauf alleine auszuprobieren. Jemand, der selbst schon über die Glut gegangen ist, wird Dir eine Hilfe zu Deiner eigenen Sicherheit sein.
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